Die ersten Demonstrationen für die Rechte von Lesben, Schwulen und Transgender fanden schon 1972, organisiert von der „Gay Liberation Front", in der aufgeschlossenen Domstadt Köln statt.
Seit 1991 unterstützt jedoch der Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. (KLuST) alljährlich die CSD-Parade. Einerseits im Gedenken an die Ereignisse in der Christopher-Street 1969, andererseits mit Blick nach vorn, um weiterhin für die Gleichberechtigung und Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern zu demonstrieren.
Während sich anfänglich rund 3.000 Lesben und Schwule in der historischen Altstadt zum Gay-Pride und Straßenfest trafen, kamen in den letzten Jahren jeweils zwischen 650.000 und 900.000 Gäste nach Köln, sodass die CSD-Parade zum Abschluss des ColognePride heute als einer von Europas größten Queer-Events gilt: Bis zu 120 Wagen und ungezählte Fußgruppen nahmen an den Paraden der letzten Jahre teil.


















